Am
Samstag früh machte sich eine Miniabordnung von uns auf den Weg
nach Schwerin um der Einladung zum Hydraulikpokal zu folgen.
Janina und Svenja hatten jeweils eine alte und eine brandneue Übung
im Gepäck. Damit hatten sie von Anfang an einen schweren Stand
im zahlenmäßig zwar überschaubaren aber doch starkem
Teilnehmerfeld, denn als einzige wagten die zwei sich so früh
in der Saison bereits an ein neue Choreographie.
Janina
startete ein letztes Mal in der Juniorenwettkampfklasse. Sie
begann mit dem Ball. Zunächst sah alles gut aus, aber dann
rutschte ihr bei einem Wurf der Ball geradezu aus der Hand und
rollte durch die halbe Wettkampfhalle. Den Ersatzball am anderen
Ende der Fläche postiert entschloss sie sich dem rollenden Ball
hinterherzulaufen, das kostete Zeit und wertvolle Punkte. Danach
schaffte sie es noch einmal ein paar ordentliche Elemente zu
zeigen, aber so recht wollte es nicht mehr laufen und die
verlorene Zeit war nicht mehr einzuholen.
Ihre
neue Reifenübung schaffte sie dann so gut wie bisher noch nie
zu präsentieren. Zwar fehlt es bei einer so neuen Übung noch
an Sicherheit und Nachdruck, aber ohne Geräteverluste und in
der vorgesehen Zeit konnte sie die Kür durchturnen.
Svenja
turnte in der FWK und begann mit dem Reifen. Auch hier sah der
Anfang ganz vielversprechend aus, aber als gegen Ende der Übung
eine Drehung misslang, kam Svenja aus der Ruhe und konnte die Übung
nicht wie gewohnt zu Ende bringen. Es folgte die neue Ballübung,
hier misslangen einige Kleinigkeiten und als am Ende der Übung
dann noch ein Wurf verloren ging war klar, dass das heute kein
Beckedorfer Siegeszug würde.